Lanzarote Privat 2015 – Lanzarote vom Feinsten

Magma, Meer, Kunst und Wein und viele subjektive Impressionen.

“Walking on the moon” von Police ist mit Sicherheit ein ausgezeichneter Urlaubssound für Lanzarote. Diese einzigartige Insel sieht nicht selten aus wie eine abstrakte Mondlandschaft. Sie hat gegenüber dem Mond jedoch einige spektakuläre Vorteile. Zum Beispiel schwarzer Lavaboden unter blauem Himmel an sauberen Atlantik-Stränden. So viel wir wissen, finden Sie das auf dem Mond derzeit nicht. Und ganz nebenbei verzaubern den Besucher zahlreiche kleine, äußerst gepflegte weiße Dörfer mit vielen schönen Restaurants, Bodegas und so wohlklingenden Namen wie Yaiza, Uga oder La Geria. Versprechen Sie nicht den Zauber von 1001 Nacht? Wie viele Tage haben Sie denn Zeit?

Zurück zum Urgestein der Insel, die zum Großteil aufgrund eines mächtigen Vulkanausbruchs mit flüssigem Magma überzogen wurde. Die Lavafelder im Nationalpark Timanfaya zeugen besonders davon. Aber auch die spannende Weinregion rund um La Geria – dort, wo kräftige Reben sich tapfer am schwarzem Steinboden klammern, die Äste tief gebückt, um sich vor dem Wind zu schützen und die hier trotz wenig Wasser einen edlen Tropfen hervorbringen.

Ok – klingt ja schön. Aber wie ist es mit den Stränden? Ganz ehrlich – mit den prachtvollen, kilometerlangen und hellsandigen Badestränden der Nachbarinsel Fuerteventura können Sie sich natürlich nicht messen. Aber daran scheitern in Europa im Grunde so einige konkurrierende Ferienziele. Und so liegt der Reiz der Strände hier dann doch eher in der Abwechslung. Mal helle Sandstrände, dann wieder schwarzer Lavasand oder die etwas unkomfortable Kiesbucht für Steinzeitfreaks. Allen gemeinsam ist das rundum klare und saubere Meer. Am “Papagayo” wird gebadet – mit und ohne Papagei – und im rauen Westen liegen die wellenreichen und brandungsstarken Abenteuerspielplätze für mutige Surfer.

Doch Lanzarote ist viel mehr als nur eine schöne Vulkaninsel im Atlantik. Diese Insel ist vor allem ein Gefühl, das viele Besucher nicht mehr loslässt. Auch nicht, wenn Sie wieder zu Hause sind. Ein Gefühl zwischen der unbeschreiblichen Ruhe, Gelassenheit und fast schon Zärtlichkeit auf der einen Seite und einer unglaublichen Kraft, Energie und scheinbar unverletzlichen Stärke. Stellen Sie sich einfach Supermann bei der Akupunktur vor.

Und nicht zu vergessen. Die Insel ist fast schon eine schwimmende Vernissage. Überall Kunst. Alte wie neue. Kanarische und internatonale. Und natürlich – das steht ja überall geschrieben – hat sie dies unter anderem dem Einfluss des großartigen Künstler César Manrique zu verdanken. Über den ist so viel geschrieben worden – das wir uns das hier ersparen können. Außer – Danke, dass es ihn gab!

Auch sonst so stimmt eigentlich alles, was Sie in Ihrem Reiseführer lesen werden – die malerischen Dörfer, faszinierenden Städte und interessante Sehenswürdigkeiten warten auf Ihren Besuch. Ja – das ist so. Und wir freuen und unsere Freunde und Partner freuen uns auch auf Sie.